Aktuelles
7. Okt. 2026
Am 22. Mai 2027 soll anlässlich zum Nationalen Tag des Dauerwaldes in jedem Kanton mindestens eine Führung zum Thema Dauerwald angeboten werden. Der Dauerwald wird dabei als naturnahe, multifunktionale und zukunftsorientierte Bewirtschaftungsform einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Wir selbst werden eine Führung in Opfikon leiten. Sie sind herzlich eingeladen! Infos folgen.
Diese nationale Veranstaltung ins Leben gerufen hat der Verein ProSilvaSchweiz, der im Jahr 2027 sein 35-jähriges Jubiläum feiert. Der Verein fördert die Dauerwaldbewirtschaftung durch die Aufbereitung, den Austausch und die Archivierung von Wissen aus der Dauerwald-Praxis.
Möchten auch Sie als Forstbetrieb eine Führung leiten? Sie können sich bis zum 1. Nov. 2026 auf der Website von ProSilvaSchweiz anmelden. Infos dazu finden Sie in diesem PDF zum Herunterladen:
9. Sept. 2026
Grünast- und Kronenbrüche können bei Bäumen aufgrund von Trockenperioden, wie wir sie diesen Sommer 2026 erlebt haben, vermehrt auftreten. Die Abteilung Wald des Kantons Zürich hat das davon ausgehende Risiko für Waldbesuchende beurteilt. Die Stellungnahme können sie unten herunterladen.
7. August 2026
Dieser Artikel bezieht sich auf den Gerichtsfall aus dem untenstehenden Beitrag vom 22. Juli 2026.
Wichtig: Das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg ist nicht rechtskräftig. Der Fall wird ans Bundesgericht weitergezogen.
Die Abteilung Wald des Kantons Zürich hat die Folgen für die Forstbranche folgendermassen beurteilt:
Der betroffene Revierförster wurde nicht aufgrund seiner Funktion als Revierförster oder Betriebsleiter vom Kantonsgericht Freiburg für schuldig gesprochen. Der Grund für die Verurteilung war seine vertraglich festgelegte Aufsichtspflicht für den Waldlehrpfad. Infolge verschiedener Umstände hätte das Gericht eine umfassendere Baumkontrolle erwartet.
Der Entscheid des Bundesgerichts wird zeigen, ob und inwieweit sich daraus Konsequenzen für die Praxis der Baumkontrolle und die Haftungsfragen in der Forstbranche ergeben. Bis dahin sieht die Abteilung Wald des Kantons Zürich keinen Anlass für eine generelle Anpassung der bisherigen Praxis oder für übermässige Sorgen.
3. August 2026
Bitte melden Sie Sichtungen der Asiatischen Hornisse unter www.asiatischehornisse.ch oder scannen Sie den QR-Code unten.
Woran Sie die Art erkennen können, sehen Sie in der schwarz umrahmten Abbildung.
Die ursprünglich aus Südostasien stammende Asiatische Hornisse kann sich in der Schweiz stark vermehren. Sie frisst grosse Mengen an Bienen, Wespen, Fliegen und weiteren Insekten und bedroht daher unsere einheimische Artenvielfalt.
Bilder: Q. Rome / MNHN
Sturmholz im Wald – Bitte beachten!
22. Juli 2026
Die vergangenen Stürme haben an verschiedenen Stellen im Forstrevier Bäume zu Fall gebracht. Unsere Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren.
Für Waldbesitzende mit Sturmschäden:
Bitte nehmen Sie unbedingt als Erstes Kontakt mit uns auf. Rüsten Sie das Holz auf keinen Fall in Eigenregie! Die Sturmholzerei ist sehr gefährlich und erfordert Fachkenntnisse. Gemeinsam koordinieren wir eine sichere und effiziente Aufarbeitung der Schäden.
Weitere Infos finden Sie hier im Rundbrief des Försters.
Für Waldbesuchende:
Bitte betreten Sie keine gesperrten Bereiche. Auch wenn Sie der Meinung sind, es sieht sicher aus. Die Gefahr ist oft nicht direkt sichtbar.
22. Juli 2026
Ein umstürzender Baum hatte im Jahr 2020 eine Wanderin getroffen, die an einem Picknick-Tisch sass, der sich in der nahen Umgebung eines Postens eines Waldlehrpfades befand. Die Frau ist heute querschnittgelähmt. Sie hatte damals den Freispruch des Försters durch die Vorinstanz angefochten und nun wurde der Förster vom Kantonsgericht Freiburg verurteilt. Das Kantonsgericht war der Meinung, dass der Förster jeden Baum am stark begangenen Waldlehrpfad kontrollieren oder den Weg hätte sperren lassen müssen.
Quentin Meyer, Chef der Waadtländer Forstgemeinschaft La Saubrette, meinte zu dem Fall treffend: «Der Wald ist ein natürlicher Lebensraum, in dem sich nicht alles kontrollieren lässt. Überall eine vollständige Sicherheit für alle Besucher zu gewährleisten, ist unmöglich.»
Den ganzen Artikel von SRF können Sie hier lesen (Anmerkung: Der "Forstwart" ist ein Förster).
Es stellt sich nun die Frage: Was bedeutet der Fall für die Forstbranche? Vor allem, wenn er zu einem Präzedenzfall wird...
16. Juli 2026
Pro Natura hat einen Standpunkt herausgegeben, wie der Schweizer Wald der Zukunft aussehen soll. In vielen Punkten stellen wir Übereinstimmungen mit unserer Vision fest - aber nicht in allen.
Foto: Riquix, Lizenz: CC BY-SA 4.0, Link zur Bildquelle
Foto: bjoerns, Lizenz: CC BY-SA 4.0, Link zur Bildquelle
10. Juni 2026
Der Eichenprozessionsspinner (EPS) breitet sich in der Schweiz zunehmend aus. Die Raupen schlüpfen ab Mitte April und fressen die Blätter von Eichen. Sie können ganze Bäume kahlfressen! Wiederholter Kahlfrass schwächt die Bäume und kann deren Anfälligkeit für weitere Schadorganismen erhöhen.
Gleichzeitig stellen die Brennhaare der Raupen eine Gesundheitsgefahr für Menschen und Tiere dar und bleiben auch in alten Gespinstnestern sowie im Boden über mehrere Jahre wirksam.
Merkblatt zum Thema von "Waldschutz aktuell" herunterladen:
März 2026
Das Amt für Landschaft und Natur des Kantons Zürich (ALN) hat einen Standard zu den Holzereiarbeiten im Frühjahr verschickt.
Februar 2026
Der Helsana-Trail im Hardwald wurde zurückgebaut und wird diesen Frühling durch die Hardwald-Trails ersetzt. Es handelt sich hierbei um ausgeschilderte, kilometrierte Laufrouten im Hardwald. Aktuell läuft die Vernehmlassung der genauen Routenführung.
Die Streckenführung soll sich weitgehend an den früheren, bewährten Routen orientieren. Es wurde allerdings auf eine Entflechtung von Bewirtschaftungswegen und Fuss- bzw. Laufwegen geachtet. So werden Nutzungskonflikte reduziert und die Sicherheit erhöht.
Bisher gab es nur zwei Startpunkte. Neu soll jede der fünf Anrainergemeinden über einen eigenen Startpunkt mit Parkplatz verfügen.
Bildquelle: KEYSTONE-SDA-ATS AG
November 2025
Wussten Sie, dass der Kanton Zürich in Jagdreviere unterteilt ist? Die Reviere können Sie hier in dieser Karte einsehen.
Die Ansprechpersonen unserer Jagdreviere finden Sie im Dokument unten auf S. 4. Die Reviernum-mern sind in der genannten Karte aufgeführt.
Juni 2025
Haben Sie gelb blühende Goldruten wie im Bild unten im Garten? Oder diese weissen Blumen (Einjähriges Berufkraut)?
Kanadische Goldrute,
Foto: retemirabile, Lizenz: CC BY-SA 2.0, Link zur Bildquelle
Einjähriges Berufkraut,
Foto: Cbaile19, Lizenz: CC0 1.0, Link zur Bildquelle
Achtung, das sind invasive Neophyten (Problematik: siehe unten). Wir bitten Sie, diese Pflanzen samt Wurzeln auszureissen und im Kehricht zu entsorgen (nicht im Kompost). So können sich diese Pflanzen nicht weiter verbreiten. Weitere Neophyten finden Sie hier.
Was sind invasive Neophyten?
Neophyten sind aus dem Ausland eingeschleppte oder eingewanderte Pflanzen. Einige davon sind invasiv: Sie breiten sich enorm stark aus und verdrängen die einheimische Pflanzenvielfalt.
Problem im Wald
Sie verhindern durch ihren flächendeckenden Wuchs z. B. das Aufwachsen junger, einheimischer Bäumchen und einheimischer Krautpflanzen. Dadurch ist die Zukunft des Waldes zunehmend bedroht und unseren Waldtieren fehlen Nahrungsgrundlagen und Lebensräume.
28. Mai 2025
Die Asiatische Hornisse breitet sich sehr schnell in der Schweiz aus. Sie stammt ursprünglich aus Südostasien. Ein Gespann aus wenigen Exemplaren kann ein ganzes Bienenvolk innert weniger Stunden zerstören. Die Asiatische Hornisse ist daher eine Bedrohung für Bienen und zahlreiche weitere Bestäuber und Insekten. Folglich gefährdet sie die Imkerei, die Landwirtschaft, den Wald und die Artenvielfalt.
Bei Störung ihrer Nester reagieren die Asiatischen Hornissen mit massiver Verteidigung. Sie verhält sich aber im Allgemeinen nicht aggressiver als die einheimische Art und ihr Stich ist nicht gefährlicher als ein Wespenstich.
Haben Sie eine Asiatische Hornisse gesichtet? Dann melden Sie dies unbedingt hier.
Den Kontakt zur Bekämpfung der Asiatischen Hornisse finden Sie hier.
Bildquelle: © Carine Vogel, https://frelonasiatique.ch/de/
Foto: © Q. Rome/MNHN
vom 14. November 2024 im Forstrevier Hardwald Umgebung
Verfasst von Pia Meier, Försterpraktikantin
«Als Forstwartin und angehende Försterin liegt es mir ganz besonders am Herzen, Mädchen für den Wald und die Berufsfelder im Forst zu begeistern. Deshalb engagiere ich mich gerne für das Projekt "Mädchen entdecken Waldberufe". Dieses Jahr durfte ich im Rahmen meines Försterpraktikums beim Forstrevier Hardwald Umgebung den Zukunftstag gestalten. Zusammen mit den Kindern haben wir Bäume gepflanzt und geschützt, bei der Fällung eines Baumes zugeschaut und einen Holzschlag "aufgeräumt". Abends waren die Kälte und dreckverschmierten Knie vergessen und ich durfte vier zufriedene und müde Kinder nach Hause entlassen.
Das Lokalfernsehen von Wallisellen "Televista" hat uns am Morgen begleitet. Für dessen Interesse danken wir herzlich. Den Fernsehbeitrag finden Sie untenstehend.
Ein grosser Dank gilt den motivierten Kindern für die vielen Fragen und das engagierte Mitwirken bei den Arbeiten im Wald, sowie dem Team des Forstreviers Hardwald Umgebung, insbesondere den beiden Lernenden Celina und Nils, welche den Kindern den Beruf "Forstwart/-in" näher gebracht haben»
Foto: Anzeiger von Wallisellen, 21.11.2024, Nr. 47
Nationaler Zukunftstag am 14. November 2024
In der Schweiz werden viele Ausbil-dungen und Berufe grösstenteils nur von Frauen oder nur von Männern ausgeübt. Der Nationale Zukunftstag vom 14. November 2024 möchte dem entgegenwirken.
Er soll geschlechterbezogene Gesell-schaftsbilder auflösen und Talente unabhängig von ihrem Geschlecht fördern. Hierzu erhalten Mädchen und Jungen Einblicke in Berufe, in welchen ihr Geschlecht untervertreten ist.
Leider nur wenige Frauen in der Forstbranche - Lass uns das ändern!
Bist du eine Schülerin der 5., 6. oder 7. Klasse? Bist du gerne draussen und fühlst dich in der Natur wohl? Dann komm doch am 14. November 2024 bei uns vorbei, lerne verschiedene Waldberufe kennen und teste dein Geschick! Wir freuen uns auf dich.
Alle weiteren Infos zu unserem Schnuppertag findest du hier.
30. Mai 2024
Der invasive Nordische Fichtenborkenkäfer und der Eichenprozessionsspinner bringen vermehrt Probleme zu uns. Unten können Sie entsprechende Informationen als PDF herunterladen.
24. Januar 2024
Erwähnte Baumarten sind mit rund 75% in unseren Wäldern vertreten. Mindestens 1/3 dieser Bäume ist gesundheitlich angeschlagen. Die Buche und die Weisstanne leiden unter der Trockenheit. Ganze Kronenteile sterben ab. Der Sommer 2023 war lange Zeit ohne Niederschläge und die Auswirkungen werden auch in diesem Jahr sichtbar werden. Eine ähnliche Situation hatten wir im 2018. Die Eschen sind von einem aus Asien eingeschleppten Pilz befallen und sterben zu über 90% ab. Immer wieder fallen noch lebende, geschwächte Eschen ohne Wind einfach um. Die Wurzeln sind faul. Ein Hochrisiko, das wir versuchen durch rechtzeitiges Fällen zu minimieren. Die Rottanne (Fichte) wird vom Borkenkäfer befallen und stirbt flächig ab. Wir hoffen, dass Sie verstehen, warum wir überall Bäume fällen.
Weitere Infos unter:
Eschensterben - Waldwissen.net
Eschentriebsterben - Magazin Wald und Holz 06-16
2. November 2023
Auch die Douglasie als Hoffnungsträgerin im Wald der Zukunft leidet. Dazu mehr im untenstehenden Bericht aus Waldschutz aktuell.
11. Oktober 2023
Seit Oktober 2023 steht der neue Walderlebnispfad Hardwald, der durch den Waldverein Bassersdorf / Nürensdorf initiiert wurde. Jung und Alt können auf spielerische Art und Weise viel über den Wald, die Natur und die Waldbewirtschaftung lernen. Barfusspfad, Fühlboxen, Holzxylophon, Weitsprung-bahn etc. sorgen für einen kurzweiligen Aufenthalt in der Natur.
Je nach Alter empfiehlt es sich, den Kinder-Pfad (Start Kinder-Pfad: siehe Plan) oder den Pfad für Jugendliche und Erwachsene zu machen (JugEr-Pfad). Beide Pfade führen nach einigen hundert Metern zusammen und enden gemeinsam beim 41.5 m hohen Aussichtsturm Hardwald.
Kommen Sie vorbei. Es ist ein Erlebnis für Gross und Klein!
Sponsoren: Gemeinde Bassersdorf, Gemeinde Dietlikon, Gemeinde Nürensdorf, Stadt Opfikon, Stadt Wallisellen, Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf, Waldverein Bassersdorf / Nürensdorf, Raiffeisen Region Glatt, Lions Club Glattal, Kiwanis Winterthur-Stadt, Rotary Club Zürich-Glattal, Gemeinnütziger Fonds des Kantons Zürich.
7. August 2022
Seit Mitte Juli 2022 ist der Turm für die Öffentlichkeit zugänglich.
Ab Kloten und Dietlikon ist die Wanderwegbeschil-derung angepasst.
Koordinaten des Turmes: 2 687 623 / 1 254 570
Plan zum Auffinden des Turmes herunterladen:
Durch Klicken auf ein Bild gelangen Sie auf die Website des / der jeweiligen Fotografen /-in.
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