Auch die Douglasie als Hoffnungsträgerin im Wald der Zukunft leidet. Dazu mehr im angehängten Bericht.
Seit Oktober 2023 steht der neue Walderlebnispfad Hardwald, der durch den Waldverein Bassersdorf / Nürensdorf initiiert wurde. Es handelt sich dabei um ein interaktives Quiz im Wald. Der Pfad hält die Besuchenden mit Barfusspfad, Fühlboxen, Holzxylophon, Weitsprungbahn etc. ganz schön auf Trab. Speziell auf dem Kinder-Pfad befinden sich viele solche Elemente (Start Kinder-Pfad: siehe Plan). Auch der andere Pfad für Jugendliche und Erwachsene (auf dem Plan als «JugEr» bezeichnet) bietet interaktive Posten und verlangt zudem das genaue Beobachten des Waldes. Es werden somit verschiedenste Sinne angesprochen. Spielerisches, zielgruppengerechtes Lernen über die Natur und den Wald ist garantiert.
Nach einigen hundert Metern getrennter Wege verlaufen der Kinder- und der JugEr-Pfad dann gemeinsam bis zum Ziel. Hier steht der dritthöchste Holzturm der Schweiz: der Aussichtsturm Hardwald.
Kommen Sie doch vorbei. Es ist ein Erlebnis für Gross und Klein!
Plan zum Herunterladen:
20231011_Plan_Walderlebnispfad_vereinfacht

Sponsoren: Gemeinde Bassersdorf, Gemeinde Dietlikon, Gemeinde Nürensdorf, Stadt Opfikon, Stadt Wallisellen, Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf, Waldverein Bassersdorf / Nürensdorf, Raiffeisen Region Glatt, Lions Club Glattal, Kiwanis Winterthur-Stadt, Rotary Club Zürich-Glattal, Gemeinnütziger Fonds des Kantons Zürich.
Der Spätsommer war viel zu trocken. Die Bäume, nicht nur die Fichten sind geschwächt. Wie die Buchen im nächsten Frühjahr sich präsentieren werden ist ungewiss. Im 2018 sind ca. 10% der Bäume abgestorben. Viele Kronenspitzen der verbleibenden Bäume ebenfalls. Diese werden ein erhöhtes Risiko betreffend herunterfallender Kronenteile sein. Es ist wichtig, Kontrollgänge entlang von Waldwegen und Strassen durchzuführen. Es ist jeder einzelne Waldbesitzer in der Pflicht.
merkblatt_5_haftung_bei_schaeden_durch_waldbaeume_2019-4

Da die Holzernte immer wieder zu schweren Unfällen führt, sah sich der Kanton verpflichtet, Vorschriften zu erlassen. Die angehängte Weisung gilt.
Seit Mitte Juli ist der Turm für die Öffentlichkeit zugänglich.
Ab Kloten und Dietlikon ist die Wanderwegbeschilderung angepasst.
Standort des Turmes: Koordinaten: 2 687 623 / 1 254 570

Vermehrt wird Holz im Bau eingesetzt. Die aktuellsten Beispiele sind in den Reviergemeinden das Schulhaus Chrüzacher in Bassersdorf sowie die neue Brücke Aubrugg über die Glatt in Opfikon. Wichtig ist dabei, dass CH-Holz eingesetzt wird, was sich oft schwieriger gestaltet als angenommen. Im Anhang einige Anregungen um diese Situation zu verbessern:

Viele Eschen haben sich erstaunlich gut erholt. Andere sind in sehr schlechtem Zustand oder bereits abgestorben. Vor allem im Bereich von Strassen und Wegen ist es die Aufgabe der Waldbesitzer, vermehrt zu kontrollieren um Waldnutzer vor herunterfallenden Ästen zu verschonen. Unabhängig des Eigentums zeichne ich gefährliche Eschen an.
Weitere Infos unter:
Eschensterben
Der Klimawandel ist ein aktuelles Thema. Es sehen dies nicht alle gleich. Der Wald (von heute) passt sich an und soll auch in 50 – 100 Jahren noch Bestand haben. Deshalb müssen wir vorausschauend handeln. Wir versuchen dies mit diversen Pflanzungen unter anderem von Gastbaumarten (z.B. Baumhasel, Nussbaum, Edelkastanie) aus östlichen Regionen (Rumänien, Kasachstan). Erste positive Ergebnisse sind im Wald bereits sichtbar.
Oft werden wir gefragt, was wir für Baumarten pflanzen. Dass wir keine Fichten (Rottannen) pflanzen, wie unsere Vorfahren bis in die 60-er Jahre hinein, wird uns oft vorgeworfen. Die Fichte verjüngt sich bei uns vielerorts natürlich. Diverse andere Baumarten wie Eiche, Elsbeere, Edelkastanie, Kirsche, Nussbaum haben mehr Mühe, sich natürlich zu verjüngen. Im Wissen, dass sich mit dem Klima etwas verändert, ist der Wald der Zukunft mit einer breiten Baumartenauswahl sicher besser gerüstet, um den Einflüssen trotzen zu können. Landwirtschaftsflächen könnten dazu ebenfalls einen Beitrag leisten.

